Startseite
  Über...
  Archiv
  ~TraumA~
  bLeIsChWeR - mein depri blog
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 




http://myblog.de/seven-seconds

Gratis bloggen bei
myblog.de





2 Wochen ohne Radio/TV/PC

Zwei Wochen ohne Radio/TV/PC

Ab dem Zeitpunkt, an dem ich meinen PC und meinen Fernseher ausschalte, beginne ich das Projekt, zwei Wochen lang auf Radio, Fernsehen und Computer zu Hause zu verzichten. Zu Hause, weil es sich außerhalb, also wenn ich wen besuche oder arbeits- und behördenbedingt und in öffentlichen Locations, nicht wird vermeiden lassen. Auf die Idee bin ich durch eine entsprechende Umfrage in einem Forum, in dem ich aktiv bin, gekommen und habe dort geantwortet, dass ich es durchhalten würde, aber dass es mir schwer fallen würde. Diese These möchte ich nun bestätigen und gleichzeitig beobachten/erfahren, wie sich so eine analoge, stille Welt tatsächlich anfühlt und wie abhängig ich davon bin, ab wann und in welcher Form "Entzugserscheinungen" auftreten, wie sich das und die dadurch sich ergebenden Veränderungen in meinem Alltag auf mich auswirken und wie es sich letztendlich anfühlen wird, wieder "zurückzukommen". Das bedeutet, in den kommenden zwei Wochen werde ich auch nicht online sein. Ich werde auf meine Lieblingsserien und Musik als überhaupt sehr wichtigen Bestandteil meines Alltags verzichten müssen und Informationen über das Weltgeschehen nur noch aus sozialen Kontakten und Printmedien beziehen können. Ich muss gestehen, mich graust schon jetzt davor und ich überlege fieberhaft, was ich noch alles am PC erledigen und nachschauen müsste, was wichtig sein könnte innerhalb der kommenden 14 Tage. Ich werde in der Zeit natürlich schriftlich Tagebuch führen und festhalten, wie ich mich fühle und wie schwer mir der Verzicht fällt sowie wie ich mich anderweitig beschäftige. Also wünscht mir Erfolg und: Wie würdet ihr die Frage beantworten, ob ihr es zwei Wochen ohne digitale Unterhaltungselektronik aushalten würdet (Handy ausgenommen)?

Lg und bis in 2 Wochen, seven ^^

18.8.09 00:06


Werbung


Gentech in McDonald's Burgern

Gentechnik in McDonald's Burgern

Kein Kommentar ...

Wer sich mehr informieren will:  Abgespeist - Wie wir bei Lebensmitteln betrogen werden und Foodwatch (Organisation gegen Lebensmittelbetrug)

9.8.09 21:33


Functional Food legitimiert Fast Food

Functional Food legitimiert Fast Food

 

Erschreckende Statistiken [Stand 2006]:

In Deutschland kostet die Behandlung ernährungsbedingter Krankheiten mittlerweile 71 Milliarden Euro. In ganz Westeuropa sterben pro Jahr 200.000 Menschen an den Folgen von Übergewicht/Fettleibigkeit. 2005 hat sie in den USA erstmals das Rauchen als Todesursache überrundet. In ca. 40 Jahren wird in Deutschland jeder zweite Erwachsene adipös sein. 2006 gingen in industrialisierten Ländern infolge von Übergewicht und Folgeerscheinungen mehr als 18 Millionen Arbeitsstunden durch Arbeitskräfteausfall verloren. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 300 Millionen Menschen bereits heute fettsüchtig. 700 Millionen Menschen weisen einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 auf – bis 25 gilt als normalgewichtig. In den Industrienationen ist jeder dritte Erwachsene zu dick. In Deutschland betrifft das bereits über 50 Prozent der Bevölkerung. Einer der Hauptgründe dafür: Die von der Lebensmittelindustrie gekonnt verschleierten teilweise stark überhöhten Zuckergehalte in industriellen Fertigprodukten wie z.B. Kartoffelchips oder „Fitness-Flakes“. Zucker macht süchtig – und steigert den Umsatz der Nahrungsmittelkonzerne.

 

Hast du dich schon einmal gefragt, ob du, wenn du z.B. in einem afrikanischen Busch-Dorf zu Hause wärst, Lebensmittel wie Cornflakes, Fertignudelgerichte oder Schokoriegel vermissen oder nachfragen würdest? Wahrscheinlich nicht, denn was man nicht kennt, braucht man nicht. Naturvölker kommen vollständig mit dem aus, was die Natur ihnen bietet. Damit die Nahrungsmittelindustrie also einen Markt findet für ihre Produkte, muss entsprechender Bedarf erst künstlich geweckt werden – und das lassen sich die Konzerne viel kosten, nämlich in Form gigantischer Werbeetats. Und so finden auch „Schokopuddings mit coolen Flecken“, „lecker joghurtleichte Schokoriegel“ und Cornflakes „für eine ausgewogene Ernährung“ ihren Weg in die Kühlschränke und Regale der Endverbraucher, die oftmals spielend leicht auf die Gehirnwäsche der Lebensmittelindustrie und Werbewirtschaft hereingefallen sind und hereinfallen. In die Kategorie dieser Produkte, für die kein Bedarf besteht und ein solcher also erst künstlich erzeugt werden muss, zählen auch so genannte Functional Foods, also Lebensmittel mit einem (angeblich) gesundheitsfördernden Zusatznutzen für den Konsumenten, wie z.B. probiotische Joghurts. Künstlich erzeugt wird der entsprechende Bedarf durch die Erfindung neuer Krankheiten, die es wiederum ermöglichen, diese so genannten „Therapeutika“ zu bewerben. Und was für Krankheiten eignen sich da besser als die durch übermäßigen Konsum von Fast Food und/oder Gen-Food ausgelösten? In einem Satz und an einem Beispiel verdeutlicht: Gäbe es die Werbung nicht, wollte keiner Fertigpizza kaufen, es würden weniger Menschen an Übergewicht und/oder anderen Folgeerscheinungen erkranken und hätten infolge auch keinen Bedarf an gesundheitsförderndem probiotischen Joghurt. Wer alles davon profitiert: die Werbewirtschaft, die Lebensmittelindustrie, die Chemiekonzerne (die z.B. künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker entwickeln), die Gentechnik (Gen-Food) und letztendlich auch Ärzte, die Karies, Diabetes usw. behandeln. Gäbe es also die marketingstrategischen Bemühungen all dieser Konzerne und Industriezweige nicht, hätten sie praktisch keine Existenzberechtigung. Und wir würden uns nicht mit Nahrungsmitteln voll stopfen, die uns zwar satt, aber fett und krank machen, und dagegen angehen, nicht indem wir unsere Ernährung umstellen und mehr Sport treiben, sondern Functional Food zusätzlich verzehren und uns Pillen und Antibiotika vom Arzt verschreiben lassen. Die Lebensmittelindustrie erzeugt erst die Probleme, für die verantwortlich zu sein sie kategorisch ablehnt, und profitiert auch noch davon, indem sie vorgibt, für diese Probleme neue Lösungen zu schaffen. Die wiederum nur eine Fortführung des begonnenen Teufelskreislaufs darstellen. Inzwischen wird erforscht, wie verschreibungspflichtige Medikamente in Pflanzen per Genmanipulation eingebaut werden können – ein neuer – profitsteigernder – Erwerbszweig der großen Lebensmittelkonzerne. Eine Entfremdung von der Natur, die ganz ohne Industrie, Chemie und Genmanipulation alles zur Verfügung stellt, was ein Mensch für eine vollwertige Ernährung benötigt.

30.7.09 20:26


Monsanto – ein legaler Verbrecherverein?

Monsanto – ein legaler Verbrecherverein?

 

Der Fall Percy Schmeiser

 

… ist der bekannteste aller dokumentierten Rechtsfälle, im Rahmen dessen der US-amerikanische Agro-Konzern Monsanto einen Bauern wegen angeblicher Verletzungen der Patente, die der Konzern auf gentechnisch veränderte Kulturpflanzen hält, verklagt hat und verklagt. Auf den Raps-Feldern des kanadischen Landwirts wurde gentechnisch veränderter Raps von Monsanto gefunden, den der Landwirt weder wissentlich gekauft noch ausgesät hatte. Er selbst und seine Frau sind bekannt als Saatgutentwickler und -erhalter der konventionellen Rapssorte „Canola“, was eine Patenverletzungsklage für Monsanto gegen Schmeisers besonders interessant machte. Das Gericht übernahm die Argumentation von Monsanto, nach der es irrelevant sei, wie die Rapssamen auf Schmeisers Felder gelangt seien. Schmeiser wurde schuldig befunden, die patentierten und lizenzierten Monsanto-Pflanzen widerrechtlich genutzt zu haben, wörtlich: „Durch den nicht lizenzierten Anbau von Pflanzen, die das patentierte Gen enthalten, brachten die Schmeisers Monsanto um den Monopolanspruch.“ Der Landwirt wurde verklagt, weil er nicht in der Lage war, zu verhindern, dass der Wind den herbizidresistenten Rapssamen von einem Transporter auf seine Felder geweht hatte. Von Monsanto beauftragte Privatdetektive kontrollierten Schmeisers Felder und verklagten ihn.

Das Urteil hat als Präzedenzfall eine nachhaltige Signalwirkung mit unabsehbaren Folgen. Es erteilt den Agro-Konzernen in vergleichbaren Fällen global und total das Recht, Bauern in Sippenhaft zu nehmen und sie rechtlich zu verfolgen. Dabei ist der Konzern für seine äußerst aggressiven und an der Grenze zur Illegalität liegenden Ermittlungsmethoden bekannt sowie auch dafür, gegen jeden einzelnen Verstoß betreffs ihrer Patente oder knebelnden Saatgut-Verträge mit strenger Härte vorzugehen, ob die Vorwürfe gerechtfertigt seien oder nicht. Vortäuschung falscher Identitäten, gefälschte Vertragsunterschriften, aufdringliches Verhalten mit Hubschraubern und Kameras sowie Drohbriefe gehören zum Standardrepertoire der eigens zum Zweck der (wider)rechtlichen Verfolgung von Bauern eingerichteten Rechtsabteilung des Konzerns mit 75 Angestellten und einem Jahresbudget von 10 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt eine riskante, aber sich offenbar bezahlt machende Firmenpolitik: Bestechungen, frisierte Studien, illegale Aussaat, Korruption und Lobbyismus ziehen Wissenschaftler und Politiker bis in die höchsten Regierungskreise auf die Seite des Multi-Konzerns, dem es dadurch sehr erfolgreich gelingt, seine Monopolstellung auf dem Agrarsektor auszubauen, sowie eine immer größere Machtposition innerhalb der Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie einzunehmen.

 

(siehe: Antonio Inacio Andrioli, Richard Fuchs (Hrsg.): Agro-Gentechnik: Die Saat des Bösen. Die schleichende Vergiftung von Böden und Nahrung. © 2006 by emu-Verlags- und Vertriebs-GmbH, Lahnstein. 1. Auflage 2006.)

 

Fortsetzung folgt …

28.7.09 13:17


Monsanto – ein Konzern auf Weltherrschaftskurs?

Monsanto – ein Konzern auf Weltherrschaftskurs?

 

Fall 1: Der Irak-Krieg

 

… war nur eine Finte, nicht nur im Hinblick auf die angeblichen Massenvernichtungswaffen, die nie gefunden worden sind, nicht nur im Hinblick auf die „Schaffung von Demokratie“, die lediglich die Schaffung einer neuen US-Diktatur und damit den Zugang der USA zu irakischen Ölvorräten und anderen wichtigen Ressourcen dieses Landes erleichtert hat.

 

Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von internationalem Recht demonstrierte. ( … ) Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, angereichertes Uran, zahllose willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es „dem Mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen“.

 

Nobelpreis-Rede von Harold Pinter, Übersetzung von Michael Walter,

DIE NOBELPREISSTIFTUNG 2005, aus: Website der Nobelpreis-Komitees,

http://nobelprize.org

 

Wenn George W. Bush verkündet, „Wir sind im Irak, um den Samen der Demokratie zu säen“, der sich in der ganzen Region ausbreiten möge, müsste es in Wirklichkeit heißen, wir sind gekommen, um den Samen von Monsanto, Dow und Pioneer zu verbreiten. [Zur Information: Monsanto ist einer der weltweit führenden Konzerne für die Herstellung von gentechnisch verändertem Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, Dow Chemicals einer der führenden Konzerne für die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln, Pioneer weltweit führender Konzern bei der Entwicklung von Saatgut und Anbaupflanzen.] Nach den Plänen der US-Regierung und Agro-Industrie soll der Anbau traditioneller Pflanzensorten, freier Saatgutaustausch und die Sortenvielfalt in der irakischen Landwirtschaft der Vergangenheit angehören und stattdessen der Saatgutimport US-amerikanischer Konzerne forciert werden, sprich der Import gentechnisch manipulierten Saatguts. Zufall oder nicht, dass während des Irak-Kriegs US-amerikanische Bomben und Raketen unter anderem irakische Futtersilos, Hühnerfarmen, Düngerspeicher, Pumpstationen und Bewässerungssysteme sowie ein Großteil der landwirtschaftlichen Infrastruktur zerstört haben. Statt der Schaffung von Demokratie und der Bekämpfung des Terrorismus bringt die US-Übergangsregierung etwas anderes mit: gesetzliche Diktate, laut derer es irakischen Bauern verboten ist, traditionelle Nahrungspflanzen nachzubauen und auszusäen sowie Saatgut zu tauschen (Order 81). Stattdessen soll patentiertes oder geschütztes Saatgut von Konzernen wie Monsanto, Dow Chemical, Pioneer, Bayer oder Syngenta auf den irakischen Markt kommen.

Über die verheerenden Auswirkungen dieser Order 81 auf die irakische Landwirtschaft ist auf der Konferenz anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des alternativen Nobelpreises im März 2005 in München diskutiert worden. Die 13 anwesenden Träger dieses Preises unterzeichneten eine Resolution, in der der Erlass als „Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet wird, der die Vielfalt der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen gefährdet und lediglich den „Vorteil“ mit sich bringt, die Monopolstellung der betreffenden Konzerne durch die Einführung eines Systems von Monopolrechten an Saatgut und Privateigentum an biologischen Ressourcen auszubauen. Produktion, Reproduktion, Verkauf, Ex- und Import geschützter Pflanzensorten sind ausschließlich den Saatgutkonzernen vorbehalten. Ziel ist, im Irak die Geschäftsbedingungen für Saatgut-/Chemiekonzerne, vor allem zugunsten US-amerikanischer Unternehmen, zu verbessern und so Märkte für Agrarprodukte und Dienstleistungen aus Übersee zu schaffen. Bezahlt wird mit irakischem Ölgeld, das aber dem einzelnen Bauern nicht zur Verfügung steht. Wenn die Konzerne den irakischen Agrarmarkt übernommen haben, soll das Gesetz den rechtlichen Rahmen für die dauerhafte Beherrschung des Marktes auch für den Fall eines Militärabzugs schaffen. Den irakischen Bauern bleibt nun der illegale Anbau des eigenen traditionellen Saatguts oder der Kauf der teuren „neuen“ Sorten, um sich damit in eine Schuldenspirale zu begeben.

(s. Antonio Inacio Andrioli, Richard Fuchs (Hrsg.): Agro-Gentechnik: Die Saat des Bösen. Die schleichende Vergiftung von Böden und Nahrung. © 2006 by emu-Verlags- und Vertriebs-GmbH, Lahnstein. 1. Auflage 2006.)

 

… to be continued …

26.7.09 19:06


Danone Actimel - nein danke!

Danone Actimel - nein danke!

 

Jeder Naturjoghurt aktiviert die Abwehrkräfte genauso gut wie Actimel - und ist dabei um ein Vierfaches billiger und die Hälfte ärmer an Zucker - da erklärt sich leicht, was Danone mit der vorsätzlichen Verbrauchertäuschung und Fehlinformation des Kunden (z.B. echte Vanilleblüten auf dem Actimel-Drink-Fläschchen mit Vanillegeschmack, obwohl in Wirklichkeit nur synthetisches Vanillin enthalten ist) erreichen möchte - dass dieser "Windbeutel" trotz seines Mogelinhalts Umsatz macht - und die Kassen des Konzerns füllt, dem offensichtlich mehr der eigene Profit denn Qualität für den Kunden und dessen Gesundheit am Herzen liegt.

22.7.09 22:37


Achtung, Lebensmittelimitat!

Achtung, Lebensmittelimitat!

Offensichtlich ist Schokolade nicht gleich Schokolade, Erdbeermarmelade nicht gleich Erdbeermarmelade, Meeresfrüchtecocktail nicht gleich Meeresfrüchtecocktail. Schön und der Traum eines Verbrauchers wäre es, einfach in den Supermarkt gehen zu können und anhand von Verpackung und deutlich lesbarer Aufschrift erkennen zu können, was man kauft, und das auch noch zu einem günstigen Preis. Warum sollten wir dem schön aufgemachten Verpackungsaufdruck auch kein Vertrauen schenken? Verschwenden wir auch nur einen Gedanken daran, dass möglicherweise nicht einmal ein Markenprodukt so koscher sein könnte, wie es von sich in der Werbung behauptet, wo sie doch so beliebt ist und Verbraucherfreundlichkeit und gesunde Ernährung betont? Offensichtlich nicht, denn wie sonst ließen sich die jährlich steigenden zweistelligen Millionen-Umsätze der  Lebensmittelmultis erklären – obwohl statt der echten Erdbeere in der Yogurette nur ein winziger Prozentsatz Erdbeegranulat enthalten ist? Obwohl die Dr. Oetker Bio-Tütenfrühlingssuppe nur so vor Geschmacksverstärkern strotzt und mit echtem Gemüse wohl nie in Kontakt gekommen ist. Billigpreise können sich die in hartem Wettkampf um Marktanteile stehenden großen Konzerne nur leisten, wenn die Produktionskosten sich ebenfalls in Grenzen halten, damit die Umsatzbilanz am Ende des Monats auch noch stimmt – und da wird halt schon mal gespart an qualitativ wirklich hochwertigen und „schonend verarbeiteten“ Rohstoffen. Da wird statt echter Erdbeeren Aroma aus Holzpilzen genommen, statt echter Vanille synthetisches (und viel billigeres) Vanillin. Von der „Extraportion Milch“ im Kinderriegel haben Kinder durchaus etwas – wenn sie Karies, Diabetes, Übergewicht und hohe Blutfettwerte in Kauf nehmen. Und überhaupt muss ein bestimmter Bestandteil nur zu einem Mindestprozentsatz im Produkt enthalten sein, um diesem seinen Namen geben zu dürfen. So besteht Marmelade immer noch zu über 50 Prozent aus Zucker, und wenn im so genannten Pizzakäse auch nur ein Prozent echter Käse drin sind, kann man schon froh sein. Offensichtlich reicht es nicht mehr, nur den Bildern und deutlich lesbaren Verpackungsaufschriften zu vertrauen, wenn es um industriell gefertigte Fertigware geht – denn genau diese Gutgläubigkeit machen sich Lebensmittelproduzenten zunutze und verkaufen Vanillejoghurt, der keine Vanille enthält, und Wildkirschtee, der keine Wildkirsche enthält. Oder Meeresfrüchtecocktail, der keine echten Meeresfrüchte enthält. Und dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob es sich um ein No-Name- oder ein Markenprodukt handelt. Versuch’ mal herauszufinden, welche Nährwerte Yogurette hat. Oder wie viel Sauerstoff im Active O2 („der Powerstoff mit Sauerstoff&ldquo steckt. Jedenfalls nicht so viel, dass es den Preis rechtfertigen würde. Da tut es Billigschokolade genauso oder ein Schluck Leitungswasser und einmal tief durchatmen. Wobei … auch die Billigschokolade hat ihren Preis meist nicht zu Unrecht …


14.7.09 11:19


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung