Startseite
  Über...
  Archiv
  ~TraumA~
  bLeIsChWeR - mein depri blog
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 




http://myblog.de/seven-seconds

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wegwerf-Gesundheit?

Wegwerf-Gesundheit?

Welche Vitamine stecken in einer Tomate? Wozu ist Eisen gut? Woraus bestehen Pommes frites? Was sind eigentlich Kohlenhydrate und wofür brauche ich Eiweiß? Können wir diese Fragen überhaupt noch beantworten? Wollen wir das überhaupt? Was ist uns unsere Gesundheit wert, wenn es um die Ernährung geht? Oder wird schon stimmen, was die Industrie uns vorkaut? Selbst angesichts der Tatsache, dass diese überwiegend auf Profit und Marktanteile bedacht ist? Selbst angesichts der alarmierenden Ergebnisse von Studien über ernährungsbedingte Erkrankungen und Übergewicht? Interessieren uns diese überhaupt? Wissen wir noch etwas darüber, eine Stunde, nachdem die Sendung im Fernsehen darüber vorbei ist? Spielt es eine Rolle, wie Spargel geerntet wird, wann Erdbeeren Saison haben oder ob Kürbisse an Büschen oder auf Bäumen wachsen? Schließlich brauchen wir nur in den Supermarkt um die Ecke gehen, um an Essen kaufen zu können, das uns schmeckt und das wir haben wollen – was interessiert da, wie viele E-Nummern auf der Zutatenliste stehen oder ob der Fettanteil in der Trockenmasse die empfohlene Tagesdosis überschreitet? Und Diabetes? Interessiert sowieso, wenn überhaupt, erst dann, wenn es einen selbst betrifft. Und wenn es doch um gesunde Ernährung gehen sollte, dann schlagen wir garantiert kein Kochbuch auf, gehen auf den Gemüsemarkt oder informieren uns über Vitamine und Mineralstoffe. Denn die Industrie, die Lebensmittelbranche, hat für jeden etwas, ganz gleich welchem Ernährungstrend er gerade hinterherläuft oder welche Geschmacksrichtung er bevorzugt. Probiotische Joghurts, kalorienreduzierte Orangenlimonade, Fitness-Müsliriegel, vitaminreiche Gummibärchen, fettarme Milchmischgetränke, Knabbergebäck mit 20 Prozent weniger Fett und so weiter und so fort. Und vor allem: Wann immer wir es wollen oder brauchen (oder meinen zu brauchen). In der heutigen hektischen Zeit bleibt sowieso kaum noch Platz für aufwändiges Kochen oder Fachliteratur – wozu auch, Werbung und Etiketten liefern die gewünschten Informationen, der Rest ist offenbar ohnehin nicht wichtig. Cornflakes mit Milch zum Frühstück, fertige Snacks für die Fünf-Minuten-Mittagspause, Tiefkühlpizza zum Abendessen, alles fix und fertig und ruckzuck zubereitet – was interessiert da noch, dass die Unbedenklichkeit von Süßstoffen nicht ausreichend belegt ist, dass sich vermutlich statt echten Käses ein Imitat auf der Pizza befindet, dass die Cornflakes mit Vitaminen überdosiert sind und überhaupt diese Form der Ernährung, wenn sie täglich erfolgt, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Arteriosklerose erhöht? Das interessiert erst, wenn die Krankheit selbst tatsächlich auftritt – und selbst dann führen wir sie höchstwahrscheinlich erst einmal nicht auf mögliche Fehlernährung zurück. Denn dass dieses Risiko in der Ernährung steckt, wird in der Werbung gern totgeschwiegen, diskret außen vor gelassen und auch meist nicht auf dem Etikett angegeben. Nicht weil es nicht vorhanden wäre, sondern weil der Hersteller wohl schlecht mit einem gesundheitlich bedenklichen Nahrungsmittel Gewinne einfahren würde. Also macht er sich die Heile-Welt-Mentalität, die Preissensibilität und die Wünsche des Kunden nach billiger, stets verfügbarer und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Nahrung zunutze, ohne ihn mehr wissen zu lassen als er wissen will, denn getrost wollen wir ja davon ausgehen, dass wir das bekommen, was wir wollen. Woher sollen wir auch ahnen, dass dahinter mehr steckt, als vermutet, dass nicht alles so glatt und sauber abläuft, wie es den Anschein hat, dass uns an allen Ecken und Enden nur etwas vorgegaukelt wird – und das auch noch auf Kosten unseres wichtigsten Guts – unserer Gesundheit …

 

 

12.7.09 20:37


Werbung


Expertenmeinungen

 Expertenmeinungen

 "Wenn es danach ginge, dürfte man überhaupt nichts mehr essen", hat meine Mutter heute gesagt. Für mich klang das nach "Leuten, die keine Ahnung haben" - sie benutzen dieses Totschlagargument, um ihre eigene Unwissenheit zu legitimieren und ihren Unwillen, sich weiterhin nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ohne hier meine Mutter angreifen zu wollen. Es ging um das Thema Kaffee, weil ich meinte, ich trinke keinen mehr, seit ich gelesen habe, dass Stärke unter Hitzeeinwirkung Acrylamid bildet und dieses im Verdacht steht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Und Kaffeebohnen enthalten Stärke. Mag sein, dass ich übertreibe und die Mengen an Acrylamid, die ich durch täglichen Kaffeekonsum aufnehme, vergleichsweise nichtssagend sind. Mag sein, dass Acrylamid das Krebsrisiko steigert, das heißt aber noch lange nicht, dass ich tatsächlich daran erkranke, zumal ich ja nicht rauche, keine überdosierten Vitaminpräparate oder Vitamingetränke konsumiere und viel Obst und Gemüse esse, was antikanzerogen wirkt. Mag sein, mag sein, mag sein ... Aber ich bin ohnehin durch Autoabgase, Pestizidrückstände, Dioxine in der Umwelt usw. Belastungen ausgesetzt - ist es da falsch, die Belastung da, wo ich sie bis zu einem gewissen Grad beeinflussen kann, zu minimieren? Muss ich meinem Körper Acrylamid zuführen, wo ich seine toxische Wirkung kenne, selbst wenn ich sehr wahrscheinlich nicht an Krebs erkranke? Nein, ich denke nicht, dass ich was Falsches tue. Ich hasse es im Übrigen, dass so genannte Experten in Sachen Ernährung uns jeden Tag was anderes erzählen. Wenn es nach der Werbung ginge, wären probiotische Drinks DIE nicht verschreibungspflichtigen Gesundheitspusher des neuen Jahrtausends. Dabei sind die auch nicht unumstritten. Aber jeder Mensch tickt nun mal anders, jeder Stoffwechsel tickt nun mal anders, und ich finde, wenn es einen Experten gibt, dann ist es der eigene Körper, auf den zu hören wir dank Werbung und Industrie immer mehr verlernen. Wir lassen uns von außen sagen, was gut ist und was nicht, anstatt auf die innere Stimme zu vertrauen. Der Körper ist meiner Meinung nach nicht für Künstliches geschaffen (Fertiggerichte und Co.) und sagt mir schon, wonach ihm ist und wonach nicht. Und wenn er Kaffee braucht, sagt er es mir und bekommt ihn auch, aber vorher nicht und auch sicher nicht in der "empfohlenen Tagesdosis" - ein dermaßen blödsinniger Spruch, echt. Woher will ein Hersteller wissen, was mein Körper in welcher Kombi und Menge braucht, wo er doch selbst nicht mal genau weiß, wie seine chemischen Zusätze im Metabolismus wirken, und wo es ihm eigentlich nur oder hauptsächlich darauf ankommt, möglichst viel Profit zu machen? Wenn all die Diskussionen über Probiotika öffentlich wären oder was wirklich alles in bestimmten Lebensmitteln steckt oder wie die und die Zusatzstoffe wirklich wirken - ich wette, dann müssten nicht wenige Supermärkte bald ihre Regale leerräumen ... Ich jedenfalls habe beschlossen, Expertenmeinungen über meine Bedürfnisse (das muss man sich mal vorstellen - demnächst sagt uns wer noch, welche Gefühle in welcher Kombi und Menge gut sind) ein gewisses Misstrauen entgegenzubringen - und was Vitamine, Mineralstoffe und "probiotische Kulturen" anbelangt - es reicht, dass sie in der Menge und Zusammensetzung in den Lebensmitteln stecken, in die sie die Natur reingesteckt hat, basta. Guten Appetit!

10.7.09 20:53


Gammelfleisch, na und?

Gammelfleisch, na und?

Wollen wir Verbraucher überhaupt wissen, was los ist?

Th. Bode gibt in seinem Buch "Abgespeist - Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können" folgendes zu Protokoll: "Einzelfall auf Einzelfall: Zweieinhalb Tonnen ungenießbares Fleisch im Bodenseekreis, eine Tonne falsch etikettiertes, verschimmeltes oder verdorbenes Fleisch und Wurstwaren beim Fleischhändler L. Vogel & Co. In Troisdorf bei Bonn, in Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis knapp zwei Tonnen verdorbene Schweinehaxen und Rippchen, in Neuss gar 15 Tonnen überlagertes Schweinefleisch, in Düsseldorf 3,5 Tonnen überlagertes Geflügelfleisch und Geflügelspieße unklarer Herkunft, im schwäbischen Tettnang 2,5 Tonnen vergammeltes Fleisch, in Bonn bei einer Großhandelsfirma 1,3 Tonnen Hackfleisch von Ziege, Lamm und Schwein sowie Dönerspieße, Garnelen und Schweinefleisch mit überschrittenem Haltbarkeitsdatum, 23 Tonnen Ekelfleisch wiederum in Gelsenkirchen und in Thüringen zwei Tonnen verdorbenes Rind- und Geflügelfleisch. (...) Der Einzelfall ist der Normalfall (...)."

Und trotzdem gehen wir weiter zum Wurststand im Supermarkt um die Ecke oder zum Fleischhändler "unseres Vertrauens", kaufen Fischbrötchen, Putenschnitzel und Aufschnitt und stellen uns nicht einmal die Frage, woraus die Ware tatsächlich besteht und inwieweit sie vielleicht schadstoffbelastet ist. Will der Verbraucher überhaupt wissen, was los ist? Reichen selbst die wenigen veröffentlichten Gammelfleisch- (und andere Lebensmittel-) Skandale nicht aus, um uns aufzurütteln und zu protestieren, indem wir zum Beispiel nicht mehr so arglos mit der Werbung und den Versprechungen der Fleischindustrie umgehen? Und damit dem alltäglichen Betrug die Tore mit offenhalten? Es passiert anderswo, aber nicht hier? Einfach ignorieren, weil uns unsere Heile Welt heilig ist und bleiben soll, Hauptsache es schmeckt? Und was können wir auch schon groß tun, nicht wahr? Wer will sich bei all den Alltagssorgen, die er ohnehin schon hat, auch noch damit auseinandersetzen müssen, ob das, was da auf seinem Teller landet, wirklich so koscher ist, wie es aussieht. Da könnte ja jeder kommen, da könnte man ja alles anzweifeln, selbst wenn es keinen verdächtigen Anschein erweckt ...

2.7.09 14:54


Newsticker Pro Nature

Greenpeace besetzt Atomkraftwerk

Heute morgen haben Greenpeace-Aktivisten die Kuppel des Atomkraftwerks Unterweser besetzt und einen symbolischen Totenkopf aufgebracht sowie die Aufschrift "Atomkraft schadet Deutschland". Die Umweltschützer wollten mit dieser Aktion, die sie nach 14 Stunden unter polizeilichem Einsatz beendet haben, auf die Gefahren von Atomkraftwerken hinweisen, die für Umwelt und Menschen massiv seien. Politiker allerdings würden diese um des Profits willen verschleiern und hätten sogar eine Laufzeitverlängerung für den Meiler beantragt. Sieben ältere Atomkraftwerke in Deutschland sollen auf Forderung von Greenpeace abgeschaltet werden, da von ihnen besondere Gefahr ausginge, erst recht, wenn es Terroristen ebenfalls gelänge, in das Gelände einzudringen. Ein Gewinnverlust könne durch Übertragung der Restlaufzeiten auf neuere und sicherere Atomkraftwerke verhindert werden.
(Quelle: http://www.welt.de/hamburg/article3975728/Greenpeace-besetzt-Reaktorkuppel.html)

EU gibt grünes Licht für Klonfleisch

Auch die deutsche Regierung will nun ihren Widerstand aufgeben und Klonfleisch grünes Licht geben. Damit sei der Vertrieb von Fleisch von den direkten Nachkommen geklonter Tiere auch in Deutschland erlaubt. Es stehe nur noch eine Unbedenklichkeitserklärung an, die Klonfleisch in den USA bereits vor einem Jahr erhalten habe. Politiker hatten, als das Thema erstmals auf den Tisch kam, ethische Bedenken geäußert. Das Thema Klonfleisch sei auch vorrangig von ethischen Problemen denn von gesundheitlichen behaftet. Der deutsche Bürger müsse nicht fürchten, nun von diesem Produkt überflutet zu werden, noch seie Klonfleisch nicht marktfähig und vorrangig eine Frage der Wissenschaft.
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/klonfleisch104.html

22.6.09 21:09


P.S.

P.S.: S., danke fürs Mitnehmen, hat sich wirklich gelohnt!  Ich ziehe eine Bewerbung ernsthaft in Erwägung. Aber wirklich erst nächstes Jahr, vorher muss ich noch so einiges auf die Reihe kriegen und meine Belastbarkeit unbedingt steigern. Ich bin einfach noch zu stressanfällig ... Die Rückfahrt war schon eine Tortur für mich, ich müde ohne Ende und bisher konnten weder Cola noch Essen, noch Kaffee etwas ausrichten. Ich hänge jetzt noch wie ein Schluck Wasser im Sofa und würde am liebsten gleich sofort ins Bett gehen. Ich bin aber leider ein Wenig-Schläfer, will heißen, ich würde schon gegen drei Uhr morgens wieder wach sein und das muss nun wirklich nicht sein. Ich will nicht schon wieder vollkommen aus dem Rhythmus kommen, ist mir schon einmal passiert ... Oh Gott, o Gott ...
20.6.09 19:28


Grafik-Design?

Grafik-Design?

Heute war ich mit meiner Freundin in Schwerin zum Tag der offenen Tür der Design Schule Schwerin. Ich muss zugeben, ich bin fasziniert von der ganzen Sache. Die Schule bietet die drei Fachrichtungen Grafik-, Mode- und Game-Design an sowie das Erreichen der Fachhochschulreife. Eine gute Ausbildung mit guten Berufsaussichten. Oke, die Stadt ist nicht so mein Ding, Schwerin wäre für mich eher touristengeeignet, aber verglichen mit der Mediendesign-Ausbildung, die ich hinter mir habe, wäre das die Ausbildung betreffend eine Hochstufung, eine berufliche Weiterbildung und beim Grafik-Design könnte ich tatsächlich mein eigenes Hobby zum Beruf machen. Die Werke, die dort gezeigt wurden, haben mich wirklich fasziniert und motiviert und in mir wieder den Wunsch geweckt, mit dem Zeichnen anzufangen, was ich unglücklicherweise lange Zeit vernachlässigt habe. Die Frage wäre, ob ich mir wirklich noch mal drei Jahre kostenpflichtige Schule antun möchte, wo ich im Moment gerade in der Reha stecke und froh sein kann, wenn ich von gewissen psychischen Problemen wegkomme ... Einen Traum musste ich schon aufgeben und ich hatte eigentlich schon angefangen, daüber nachzudenken, eine Schulung zur Medientechnikerin ranzuhängen ... muss mir wirklich Gedanken machen, werde ja auch nicht jünger ...

20.6.09 19:03


7s im Jammertal

7s im Jammertal

Was soll ich sagen? Es ging mir gestern abend besch*** und heute abend auch wieder, aber so richtig. Auf Arbeit hatte ich heute eine Kundin, die mich halb in den Wahnsinn getrieben hat. Dann ging das Licht aus. Dann gab's nichts zu tun. Dann zu viel. Dann andauernd Kunden, die sich die Welt auf einem Silbertablett gewünscht haben, und einige sogar auf 'nem goldenen. Jetzt darf ich am Dienstag Nachtschicht schieben. Das kann was werden. Riesenauftrag, tausende Seiten sortieren, vielleicht komme ich erst Mitternacht ins Bett, aber was soll's, ich will mich nicht beschweren, brauch' auch erst drei Stunden später antanzen und habe selbst ja gesagt. Nach Feierabend heute hieß es nix wie nach Hause. Die schlechte Laune - namentlich Selbsthass - hat mich überfallen wie ein Schlägertrupp. Geht mir bloß alle aus dem Weg, dachte ich nur. Wenn ich schlecht drauf bin, hasse ich die ganze Welt gleich mit. Gott, was war ich froh, zu Hause zu sein. Keine Menschen, so was kann ich in so einer Stimmung überhaupt nicht ab. SCHEISSE, SCHEISSE, SCHEISSE!!!    Und dann wollte meine Freundin, die mich morgen zu einem Kurztripp nach Schwerin abholt, auch noch heute abend schon besuchen und hier übernachten. Geht gar nicht. Am liebsten würde ich den ganzen Ausflug hinschmeißen. Alles Scheibenkleister im Moment. Was ist das bloß? Ich komme mir vor wie von schlechter Laune vergiftet. Fragt sich nur, wie das Gegengift heißt ...

19.6.09 19:44


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung