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Chaos Tod Veganismus Beziehungsende Hochzeit

Chaos Tod Veganismus Beziehungsende Hochzeit

Hallo, ich bin zurück! Ich kann es selbst kaum glauben, dass seit meinem letzten Eintrag fast ein Jahr vergangen ist. In der Zwischenzeit ist eine Menge passiert und auch wieder nicht passiert. Ich habe mich von meinem damaligen Freund, meiner ersten großen Liebe, getrennt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich zu diesem Schritt durchringen könnte, denn meine Gefühle waren wirklich sehr groß und diese Beziehung hat mir so viel gegeben. Letztendlich aber war der Schritt notwendig, weil wir beide schwerwiegende Fehler gemacht haben und ich nicht länger hinnehmen konnte und wollte, dass wir beide mit einer Lüge leben. Dazu liebte ich ihn viel zu sehr. Und ich habe mir nicht umsonst das Versprechen gegeben, alles zu tun, um mir zu helfen, wieder gesund (habe die Borderline-Persönlichkeitsstörung und Depressionen) und erwachsen zu werden. Der Trennungsschmerz war meinen Gefühlen entsprechend sehr groß. Glückstreffer war, dass ich zum Zeitpunkt der Trennung gerade eine stationäre Therapie in einer psychiatrischen Klinik begonnen hatte. Ich wurde sozusagen von Mitpatienten, Schwestern und Therapeuten "aufgefangen". Sie alle haben mich unheimlich gut unterstützt und mir sehr geholfen. Ohne sie wäre ich in der Therapie nie so weit gekommen wie es der Fall ist. Ich bin wesentlich selbstbewusster geworden, kontaktfreudiger und kann mit meinen Gefühlen besser umgehen. Am besten hat mir geholfen, dass ich in der Klinik einen jungen Mann kennen gelernt habe, der glatt mein zweiter Freund wurde O.O Ja, so was kann schnell bei mir gehen. Aber das ist auch schon wieder vorbei (nach drei Monaten). Es war wohl eine unüberlegte Kurzschlusshandlung von mir, weil ich das Gefühl brauchte, geliebt zu werden, und weil ich so den Trennungsschmerz vergessen konnte. Konsequenz: Jetzt muss ich zwei Beziehungen gleichzeitig verarbeiten. Auch die zweite Trennung ging von mir aus und auch sie tat sehr weh, weil auch mein zweiter Freund es nicht ernst mit mir gemeint hat. Ich habe zur Zeit erst einmal die Schnauze voll von Männern und Beziehungen. Ich muss auch erst einmal wieder mit mir selbst klarkommen, denn es fällt mir nicht leicht, seit der Entlassung aus der Klinik auf mich allein gestellt den Alltag zu bewältigen, auch wenn ich nebenbei ambulant in therapeutischer Behandlung bin.

Inzwischen bin ich von vegetarisch auf vegan umgestiegen, habe also auch die Übergangsphase abgeschlossen. Seit Ende März gibt es für mich keine Milch, keine Eier, Honig, Gelatine, Alkohol mehr für mich. Und ich muss sagen, es geht mir erstaunlich gut damit. Das größte Problem dabei ist, mein Energieniveau zu halten. Ich muss mengenmäßig viel mehr essen als früher, da milch- und eifreie Lebensmittel meistens auch weniger Kalorien haben. Am Anfang war es auch ziemlich lästig und aufwändig, beim Einkaufen x Zutatenlisten durchzulesen, um sicherzugehen, dass das Produkt vegan ist, aber auch daran habe ich mich inzwischen gewöhnt und vieles bereite ich auch selbst zu (z.B. Müsli). Zum Glück bin ich ein großer Tofu- und sonstige Soja-Produkte-Fan ^^ Und: Da die meisten Süßigkeiten Milch u./o. Ei enthalten, stehen auch diese nicht mehr auf meinem Speisezettel (nur ab und zu vegane Kekse oder milchfreie Bitterschokolade) - was meiner Figur durchaus zugute kommt. Im Großen und Ganzen bereue ich den Schritt nicht und fühle mich sehr wohl damit.

Ein weiterer Schicksalsschlag für mich war der Tod einer guten Freundin Anfang März für mich. Ich hatte sie im selben Forum wie meinen ersten Exfreund kennen gelernt. Ihr Ehemann hat mir die Hiobsbotschaft mitgeteilt. Diese Nachricht hat mich sehr mitgenommen, auch wenn wir uns noch nie persönlich getroffen hatten, aber zu einer Zeit, als es mir sehr schlecht ging, war sie die ganze Zeit für mich da und verstand es fantastisch, mich zu trösten und zu motivieren.  Liebe A., du fehlst mir so!

Mein Vater hat am Pfingstwochenende seine derzeitige Freundin und Mutter meiner Halbschwester geheiratet - eine Tatsache, mit der ich überhaupt nicht klar komme. Ich verstehe mich eigentlich ganz gut mit besagter Freundin, aber die Scheidung meiner Eltern macht mir, obwohl sie bereits 14 Jahre zurückliegt, noch immer sehr zu schaffen. Das kleine Kind in mir sieht immer noch Mama an Papas Seite und kann die neue Frau einfach nicht so ohne weiteres akzeptieren. Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll. Auf der Hochzeit selbst war noch alles in Ordnung, auch wenn ich die Entfremdung von der Familie meines Vaters gespürt habe (meine Schwester und ich sind nach der Scheidung bei unserer Mutter geblieben). Früher hatte ich so viel Kontakt zu meinen vielen Kusinen, Onkeln und Tanten, zur Zeit aber treffen wir uns nur noch ganz selten zu Familienfeierlichkeiten meines Vaters oder meiner Großmutter und haben uns auch nicht mehr wirklich viel zu sagen. Obwohl ich sagen muss, dass meine jüngste Großkusine wirklich absolut entzückend ist (wird im Juli 2 Jahre alt) und dass ich heilfroh bin, dass es meiner einen Kusine, die nach einem Elektroschock ins Wachkoma gefallen war, wieder einigermaßen gut geht. Sie erinnert sich an mich. Aber es hat mich schon erschrocken, wie sie sich verändert hat ...

Es gibt aber auch eine frohe Botschaft: Meine Schwester heiratet im August! Eine Hochzeit, auf die ich mich wirklich freue, denn sie ist mit ihrem Freund jetzt seit über vier Jahren zusammen und die beiden passen auch wirklich gut zueinander. Sie haben schon eine gemeinsame Wohnung und den gleichen Beruf (ja, eine deutsch-typische Arbeitsplatz-Liebe ). Bis dato sind es nur noch acht Wochen! *freu freu freu*

 Gut, das muss fürs Erste reichen. Von mir demnächst mehr. P.S. Ich bin von zu Hause ausgezogen. Es hat sich wirklich eine Menge getan!

13.6.09 19:22


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Gratis Umarmungen

Gratis Umarmungen

Heute ist das "Freie Umarmungen"-Duo allerhöchstpersönlich in meiner Heimatstadt unterwegs und bietet freie Umarmungen an. Der entsprechende Zeitungsartikel hat mich sehr berührt, denn auch ich habe ein Herz für Menschen und gäbe sonst was drum, wenn es mehr Liebe auf der Welt geben würde - mehr Frieden, mehr Vertrauen, mehr Miteinander statt Gegeneinander. Wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre, erschreckt es mich manchmal, wie viele Menschen im wahrsten Sinne des Wortes mit Scheuklappen unterwegs sind und sich gegenseitig gleichgültig oder gar misstrauisch mustern. Dabei kann schon ein freundlicher Blick, ein einfaches Lächeln so viel bewegen und so viel Sonne ins Herz zaubern. Bei all der Angst und Gewalt in der Welt gibt es doch nichts Schöneres als zu wissen, dass wenigstens ein Mensch dir wohlgesonnen ist, oder? Und Lächeln tut nicht mal weh! So wenig kann so viel bewirken ... Ich wäre so gern hingegangen, konnte mich aber nicht dazu aufraffen ... Morgen, wenn ich wieder zur Arbeit fahre, werde ich das mit dem Lächeln mal ausprobieren ...

14.6.09 18:33


Hör ma Kumpel ...

Hör ma Kumpel ...

.. wenn du jemanden zum Spielen suchst, verpiss' dich bloß, ich bin nicht in Trottelhausen @ home!  Wenn du auf jemandes Gefühle rumtrampeln willst, mach' 'ne Fliege, oder seh' ich aus wie 'ne wandelnde Marionette? Dein ganzes Gelaber kannste dir sonstwo hinstecken, ich krieg' nur Brechreiz davon!

Hast mir genug weh getan, blöder Mistkerl! Deine Tour zieht nicht länger bei mir! emotionGenug gepflastert, dich hab' ich nicht nötig, ich such' mir einen richtigen Kerl!

14.6.09 19:08


Gegen Schweinetötung in Ägypten

Gegen Schweinetötung in Ägypten

!!!ACHTUNG!!! Das folgende Youtube-Video kann triggern! Es wird gezeigt, wie einem Schwein die Kehle durchgeschnitten wird!

Heute bin ich beim Recherchieren in Sachen Tierschutz auf fogenden Artikel gestoßen:

"Grauenhafte Szenen der Tierquälerei spielten und spielen sich momentan in Ägypten ab. In Medienberichten sah man, wie hunderte Schweine mit Baggern auf LKW geworfen wurden. Einige Tiere starben dabei, oder brachen sich die Knochen. Die Schweine wurden zu Massengräbern transportiert, wo sie mit Chemikalien und Kalk überschüttet wurden. Sie starben einen langsamen und  grausamen Tod. Aus Berichten war zu hören, dass die Tiere bis zu 40 Minuten lang verzweifelt schrien.

Die offizielle Begründung: Man müsse gegen die Schweinegrippe vorgehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) lassen diese Begründung allerdings nicht gelten. Die WHO bezeichnet das Vorgehen als »unwissenschaftlich«. Politische und religiöse Motive scheinen die wahren Gründe zu sein."

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-schweinetoetungen-in-aegypten

Als bekennende Veganerin und Tiefreund habe ich mich an der Protestaktion beteiligt und werde Ägypten als Urlaubsland boykottieren, solange die Regierung nichts gegen diese unbeschreiblichen Gräueltaten unternimmt. Ich kann und will einfach nicht glauben, dass Menschen so grausam zu Tieren sein können, dass sie absolut keine Skrupel haben, Tieren so etwas anzutun. Über das Video (das ich mir nicht zu Ende ansehen konnte!) bin ich entsetzt. Ich möchte nicht mal aussprechen, was darin gezeigt wird. Ich hätte beinahe aufgeschrieen.   Mich reizt es nicht wenig, mit einer Peitsche auf diese Unmenschen loszugehen, wenn dies auch nur einem der todgeweihten Schweine das bevorstehende Leid ersparen könnte ...  

Es gibt manche Nächte, in denen ich mir wieder und wieder vorbeten muss, nicht über die Welt nachzudenken, denn es geschieht einfach zu viel unnötiges, sinnloses Leid in ihr, zu viele Menschen und Tiere werden aus rein sadistischen, politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Gründen oder unter dem Deckmantel der Wissenschaft gefoltert, gequält und grausam getötet. Ehrfurcht vor dem Leben scheint ein Luxusgut zu werden. Und ich kann nur so wenig tun ... Aber ich kann etwas tun, Gott sei Dank!

17.6.09 20:08


7s im Jammertal

7s im Jammertal

Was soll ich sagen? Es ging mir gestern abend besch*** und heute abend auch wieder, aber so richtig. Auf Arbeit hatte ich heute eine Kundin, die mich halb in den Wahnsinn getrieben hat. Dann ging das Licht aus. Dann gab's nichts zu tun. Dann zu viel. Dann andauernd Kunden, die sich die Welt auf einem Silbertablett gewünscht haben, und einige sogar auf 'nem goldenen. Jetzt darf ich am Dienstag Nachtschicht schieben. Das kann was werden. Riesenauftrag, tausende Seiten sortieren, vielleicht komme ich erst Mitternacht ins Bett, aber was soll's, ich will mich nicht beschweren, brauch' auch erst drei Stunden später antanzen und habe selbst ja gesagt. Nach Feierabend heute hieß es nix wie nach Hause. Die schlechte Laune - namentlich Selbsthass - hat mich überfallen wie ein Schlägertrupp. Geht mir bloß alle aus dem Weg, dachte ich nur. Wenn ich schlecht drauf bin, hasse ich die ganze Welt gleich mit. Gott, was war ich froh, zu Hause zu sein. Keine Menschen, so was kann ich in so einer Stimmung überhaupt nicht ab. SCHEISSE, SCHEISSE, SCHEISSE!!!    Und dann wollte meine Freundin, die mich morgen zu einem Kurztripp nach Schwerin abholt, auch noch heute abend schon besuchen und hier übernachten. Geht gar nicht. Am liebsten würde ich den ganzen Ausflug hinschmeißen. Alles Scheibenkleister im Moment. Was ist das bloß? Ich komme mir vor wie von schlechter Laune vergiftet. Fragt sich nur, wie das Gegengift heißt ...

19.6.09 19:44


Grafik-Design?

Grafik-Design?

Heute war ich mit meiner Freundin in Schwerin zum Tag der offenen Tür der Design Schule Schwerin. Ich muss zugeben, ich bin fasziniert von der ganzen Sache. Die Schule bietet die drei Fachrichtungen Grafik-, Mode- und Game-Design an sowie das Erreichen der Fachhochschulreife. Eine gute Ausbildung mit guten Berufsaussichten. Oke, die Stadt ist nicht so mein Ding, Schwerin wäre für mich eher touristengeeignet, aber verglichen mit der Mediendesign-Ausbildung, die ich hinter mir habe, wäre das die Ausbildung betreffend eine Hochstufung, eine berufliche Weiterbildung und beim Grafik-Design könnte ich tatsächlich mein eigenes Hobby zum Beruf machen. Die Werke, die dort gezeigt wurden, haben mich wirklich fasziniert und motiviert und in mir wieder den Wunsch geweckt, mit dem Zeichnen anzufangen, was ich unglücklicherweise lange Zeit vernachlässigt habe. Die Frage wäre, ob ich mir wirklich noch mal drei Jahre kostenpflichtige Schule antun möchte, wo ich im Moment gerade in der Reha stecke und froh sein kann, wenn ich von gewissen psychischen Problemen wegkomme ... Einen Traum musste ich schon aufgeben und ich hatte eigentlich schon angefangen, daüber nachzudenken, eine Schulung zur Medientechnikerin ranzuhängen ... muss mir wirklich Gedanken machen, werde ja auch nicht jünger ...

20.6.09 19:03


P.S.

P.S.: S., danke fürs Mitnehmen, hat sich wirklich gelohnt!  Ich ziehe eine Bewerbung ernsthaft in Erwägung. Aber wirklich erst nächstes Jahr, vorher muss ich noch so einiges auf die Reihe kriegen und meine Belastbarkeit unbedingt steigern. Ich bin einfach noch zu stressanfällig ... Die Rückfahrt war schon eine Tortur für mich, ich müde ohne Ende und bisher konnten weder Cola noch Essen, noch Kaffee etwas ausrichten. Ich hänge jetzt noch wie ein Schluck Wasser im Sofa und würde am liebsten gleich sofort ins Bett gehen. Ich bin aber leider ein Wenig-Schläfer, will heißen, ich würde schon gegen drei Uhr morgens wieder wach sein und das muss nun wirklich nicht sein. Ich will nicht schon wieder vollkommen aus dem Rhythmus kommen, ist mir schon einmal passiert ... Oh Gott, o Gott ...
20.6.09 19:28


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