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Achtung, Lebensmittelimitat!

Achtung, Lebensmittelimitat!

Offensichtlich ist Schokolade nicht gleich Schokolade, Erdbeermarmelade nicht gleich Erdbeermarmelade, Meeresfrüchtecocktail nicht gleich Meeresfrüchtecocktail. Schön und der Traum eines Verbrauchers wäre es, einfach in den Supermarkt gehen zu können und anhand von Verpackung und deutlich lesbarer Aufschrift erkennen zu können, was man kauft, und das auch noch zu einem günstigen Preis. Warum sollten wir dem schön aufgemachten Verpackungsaufdruck auch kein Vertrauen schenken? Verschwenden wir auch nur einen Gedanken daran, dass möglicherweise nicht einmal ein Markenprodukt so koscher sein könnte, wie es von sich in der Werbung behauptet, wo sie doch so beliebt ist und Verbraucherfreundlichkeit und gesunde Ernährung betont? Offensichtlich nicht, denn wie sonst ließen sich die jährlich steigenden zweistelligen Millionen-Umsätze der  Lebensmittelmultis erklären – obwohl statt der echten Erdbeere in der Yogurette nur ein winziger Prozentsatz Erdbeegranulat enthalten ist? Obwohl die Dr. Oetker Bio-Tütenfrühlingssuppe nur so vor Geschmacksverstärkern strotzt und mit echtem Gemüse wohl nie in Kontakt gekommen ist. Billigpreise können sich die in hartem Wettkampf um Marktanteile stehenden großen Konzerne nur leisten, wenn die Produktionskosten sich ebenfalls in Grenzen halten, damit die Umsatzbilanz am Ende des Monats auch noch stimmt – und da wird halt schon mal gespart an qualitativ wirklich hochwertigen und „schonend verarbeiteten“ Rohstoffen. Da wird statt echter Erdbeeren Aroma aus Holzpilzen genommen, statt echter Vanille synthetisches (und viel billigeres) Vanillin. Von der „Extraportion Milch“ im Kinderriegel haben Kinder durchaus etwas – wenn sie Karies, Diabetes, Übergewicht und hohe Blutfettwerte in Kauf nehmen. Und überhaupt muss ein bestimmter Bestandteil nur zu einem Mindestprozentsatz im Produkt enthalten sein, um diesem seinen Namen geben zu dürfen. So besteht Marmelade immer noch zu über 50 Prozent aus Zucker, und wenn im so genannten Pizzakäse auch nur ein Prozent echter Käse drin sind, kann man schon froh sein. Offensichtlich reicht es nicht mehr, nur den Bildern und deutlich lesbaren Verpackungsaufschriften zu vertrauen, wenn es um industriell gefertigte Fertigware geht – denn genau diese Gutgläubigkeit machen sich Lebensmittelproduzenten zunutze und verkaufen Vanillejoghurt, der keine Vanille enthält, und Wildkirschtee, der keine Wildkirsche enthält. Oder Meeresfrüchtecocktail, der keine echten Meeresfrüchte enthält. Und dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob es sich um ein No-Name- oder ein Markenprodukt handelt. Versuch’ mal herauszufinden, welche Nährwerte Yogurette hat. Oder wie viel Sauerstoff im Active O2 („der Powerstoff mit Sauerstoff&ldquo steckt. Jedenfalls nicht so viel, dass es den Preis rechtfertigen würde. Da tut es Billigschokolade genauso oder ein Schluck Leitungswasser und einmal tief durchatmen. Wobei … auch die Billigschokolade hat ihren Preis meist nicht zu Unrecht …


14.7.09 11:19
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sluggo / Website (23.7.09 15:34)
Hallo!
ich hab grade eine sehr interessante seite über lebensmittelimitate entdeckt:

http://analogkaese.info

mahlzeit und schönen tag noch

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